Rechtliche Rahmenbedingungen im Verbundstudium – Dienst- und Nebentätigkeitsrecht

Verbundstudiengänge sind Regelangebote der Hochschulen, d.h. es gelten die allgemein gültigen hochschulrechtlichen Regelungen. So entsprechen beispielsweise die Zugangsvoraussetzungen grundsätzlich den Voraussetzungen von Präsenzstudiengängen.

Besonderheiten

Spezielle dienst- und nebentätigkeitsrechtliche Vorschriften erlauben HochschulprofessorInnen die Wahrnehmung der im Verbundstudium anfallenden Lehrtätigkeiten im Rahmen des Deputats oder als Nebentätigkeit. So finden sich z.B. in der Lehrverpflichtungsordnung NRW zahlreiche Anrechnungstatbestände, soweit im Verbundstudium anfallende Lehraufgaben im Rahmen des Deputats wahrgenommen werden.

Insgesamt ermöglichen die Regelungen die optimale Steuerung des Lehrendeneinsatzes und eröffnen den HochschulprofessorInnen die Möglichkeit des Engagements im berufsbegleitenden Studium.

Einzelne Vorteile im Überblick

...

Option der Wahrnehmung von Lehr- und Prüfungsaufgaben wahlweise im Rahmen des Deputats oder in Nebentätigkeit an der eigenen Hochschule

...

Keine Geltung der Abführungsgrenze für Nebentätigkeiten im öffentlichen Dienst

...

Allgemeine Genehmigung der Nebentätigkeit für die Erarbeitung von Studienmaterial für das Verbundstudium im Umfang von 4 SWS (§ 5 Abs. 5 Hochschulnebentätigkeitsverordnung NRW)